In den 80ern erweiterte Sheldrake seine Hypothese im Sinne der Ganzheitlichkeit aller sich selbst organisierenden Systeme und umfasste in seiner neuen Hypothese die Atome, Moleküle, Kristalle, Zellen, Gewebe, Organe und Organismen über soziale und ökologische Systeme bis hin zu planetarischen Systemen und Galaxien. Nach seiner Vision ordneten die morphogenetischen Felder alle Systeme auf allen Stufen und in ihrer ganzen Komplexität. Nach seiner Hypothese sind sie sozusagen die Verursacher und gleichsam die Bindemittel der universellen Ganzheitlichkeit als solche.
Während Sheldrakes Hypothesen nicht durch naturwissenschaftliche Theorien belegt wurden, zeigten einige Quantenphysiker trotzdem Interesse und sahen in Sheldrakes Hypothesen eine mögliche Chance für eine Verbindung zwischen der Biologie und der moderenen Physik.
Eine Mehrheit bewertete seine Ideen allerdings als populär- oder pseudowissenschaftliche, ergo als zu ignorierende Hypothese und lehnen sie ab.
Einen großen Anklang fanden seine Ideen hingegen in der New-Age-Strömung der 80er Jahre und in den Kreisen der heutigen Esoteriker, die ihrerseits seine Ideen in ihre Weltsichten und Kosmologien einpassten.