ANTIQUA Online Magazin

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Esoterik


Fernwahrnehmung  ~  remote viewing    

von

Kaletao

Die Fähigkeiten Orte, Dinge, Ereignisse und Personen unabhängig von Raum und Zeit, und nur mit den inneren Sinnen zu beschreiben, wird als Fernwahrnehmung bezeichnet. Sie ist im englischen unter dem Begriff "remote viewing" bekannt.  Grundsätzlich handelt es sich bei der Fernwahrnehmung um ein inneres Einstimmen auf das morphogenetische Feld des gewünschten Abfrageobjekts. Dieses Objekt kann räumlich oder zeitlich entfernt sein, oder aber auch "nur" durch eine Verpackung unseren äußeren Sinnen verborgen sein. Die Fähigkeit zu dieser erweiterten Wahrnehmung ist in jedem Menschen angelegt, wird durch unsere Erziehung meist aber kaum gefördert, kann aber relativ rasch wieder erlernt werden. 


Wie geht das ?

Eine Hauptvoraussetzung dafür ist es, die Gedanken zu beruhigen und die Aufmerksamkeit auf das gewünschte Ziel zu lenken. Das beruhigen der Gedanken kann über verschiedene Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Atemübungen usw. erreicht werden. Auch längere, monotone Arbeiten, z.B. bügeln oder gleichförmige Tätigkeiten am Computer eignen sich sehr gut dazu,…     In gut entspanntem Zustand, der aber nicht zur Schläfrigkeit führen soll, wird die Konzentration nun  klar auf die Quelle der gewünschten Information fokussiert.

Dieser Zensor kann geschult werden, gezielt mehr zuzulassen. Dafür braucht er aber "Nahrung" als Beweis, dass er den Inneren Sinnen vertrauen kann.  

Das geschieht ohne Zwang, Erwartungs- und Leistungsdruck, vor allem aber ohne eine mentale Vorstellung über das Ergebnis. Ist diese Neutralität nicht gegeben, weil etwas Vorinformationen vorhanden sind, wird es selbst gut geübten äußerst schwierig (Anfängern unmöglich) Wahrnehmung und Vorstellung voneinander zu trennen.

Eine Grundvoraussetzung ist auch eine völlig ungestörte Umgebung (Telefon, Haustiere, Türglocke, Fernseher ....)

Verhinderer ?

Wir alle haben einen inneren "Zensor" als Kontrollinstanz deren Auftrag es u.a. ist, uns vor unliebsamen und störendenWahrnehmungen zu schützen. Diese Aufgabe erfüllt er mitunter im wahrsten Sinn des Wortes "engstirnig" und blockiert viele gültige Wahrnehmungen der inneren Sinne.

Zu Beginn der Wahrnehmungsübungen werden meist  nur Teilaspekte erkannt. Hier ist es wichtig nicht die „falschen“ Ergebnisse aufzulisten sondern die stimmigen! Dadurch verbessern sich die Ergebnisse meist rasch.
Noch ein Wort zum Thema Leistungsdruck und Erwartungshaltung: selbst bei Menschen die gut geübt sind in der Fernwahrnehmung müssen einige andere Faktoren stimmen um eine zutreffende Abfrage zu ermöglichen. Keiner hat immer Top Abfragen.

Wozu ? 

Eine nette Spielerei, aber: “was bringt das Ganze eigentlich?“ werden sich jetzt vielleicht manche von euch fragen.
Eine gut trainierte innere Wahrnehmung ermöglicht es an Informationen zu gelangen, die auf anderem Weg nicht zu bekommen sind.
Die Einsatzmöglicheiten sind vielfältig. Im Idealfall kann die erweiterte Wahrnehmung durch klären des Geistes und absichtsloses beobachten der Gedanken zur (beinahe) ständigen Einrichtung werden und das Leben bereichern. Bei Zukunftsprognosen stößt die innere Wahrnehmung allerdings an ihre Grenzen, da die Zukunft kein festgeschriebener Block ist, sondern nur Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten abgefragt werden können, die ständig in Bewegung sind.

 Projekt Ajña

Wer jetzt Lust bekommen hat es selber zu versuchen, den darf ich herzlich einladen, an einer Serie von Übungen teilzunehmen.  Hierbei handelt es sich um Bilder von Gegenständen, die sich in einer völlig neutralen Schachtel befinden. Die Übungsserie findet ihr hier

 

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