ANTIQUA Online Magazin

seit Dezemeber 2008

 

 

Ruki sagt ...

 

 

 

 

Dauerbaustelle Computer 

Immer öfter fragt man sich, ob man in dieser Technikverseuchten Welt überhaupt noch ohne einen PC oder ein Notebook klar kommen würde?
E-Mails schreiben, chatten, Foren und Websites aufbauen, alles ist möglich, ohne viel Aufwand und relativ schnell. Irgendwann dann sitzt man bestimmt vor dem PC oder Laptop und hämmert mit dem Kopf gegen die Tastatur. Man ist verzweifelt, weil schon wieder was nicht funktioniert und möchte am liebsten das Gerät samt Internet aus dem Fenster werfen.
Willkommen in der Welt des Computers!


Das böse Wort „Datenverlust“ jagt wahrscheinlich so manch einem Studenten oder Angestellten eiskalte Schauer über den Rücken. Plötzlich öffnen sich Word-Dokumente nicht mehr, weil ein Virus den PC befallen hat, oder Word-Dateien sind einfach verschwunden, weil man zuviel geschrieben hatte, PDF-Dateien machen sich selbstständig und verstecken sich irgendwo im Nirgendwo des heimischen Rechners.


So richtig lustig wird’s, wenn du merkst, dass die Garantie immer genau dann abgelaufen ist, wenn dein Notebook gerade den Geist aufgibt, oder weil man selbiges bei Regen am offenen Fenster hatte stehen lassen und die Elektronik eine Dusche nicht unbedingt überlebt.


Du verfällst regelrecht dem Wahnsinn, wenn du dann auch noch hörst, dass der kaputte Akku gar nicht unter die Garantiebedingungen fällt und du feststellst, dass du dir für die Summe der Reparaturkosten fast ebenso gut einen neuen Laptop kaufen könntest.


Als Dauer-Computerbenutzer durchlebt man richtige Ängste, wenn man dann noch aus diversen Onlinemagazinen erfährt, dass indischen Programmierern reihenweise sterben, weil ihnen die explodierenden Bildschirme um die Ohren fliegen.


Ein guter Freund hat mal bei einem Telekommunikationsanbieter gearbeitet, um den unbeholfenen Telefon- und PC-Laien bei ihren Computerwehwehchen zu helfen. Dort rief dann eine ältere Dame an – keinen Schimmer von der Bedienung eines Rechners – und fragte, wie sie diesen zu bedienen hatte. „Äääähmm, wo ist denn da der Anschaltknopf? Bin ich jetzt schon im Internet?“ Mein Freund hatte tatsächlich einen sehr interessanten Job.


Zu allem Computerübel kommt dann auch noch das Internet . Wenn der moderne Mensch schon ohne PC oder ein Notebook Entzugserscheinungen hat, was würde dann erst aus ihm ohne das Internet, ohne die Studivz und Co. , ohne die vielen Messengers und die Down- und Uploads bis zum Abwinken? Sogar den Inhalt seines Tagebuchs kann man mit den Menschen auf der ganzen Welt teilen, Hauptsache man hat einen funktionierenden Zugang zum Internet.


„Du kommst hier nicht rein!“ Auf einmal wird man von einer Informationsflut erschlagen und förmlich dazu genötigt PN's zu schreiben , statt dem Schatz daheim einen Notizzettel zu hinterlassen mit den Worten: „Ich komme heute später“.


Ich vermisse die Zeiten, als man noch hoffnungsvoll und geduldig auf Briefe warten musste und man diese noch nicht als „Snailmail“ abtat, damals, als man sich noch redliche abrackerte und sich noch eines poetischen Vokabulars bediente, anstatt ein „HDL“ und „CU“ per ICQ auf den Datenhighway zu schicken.

Ruki sagt: „Ohne Internet und PC wäre vieles viel schwieriger, … oder auch leichter“
 
_____
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

 

 

 

 

H A U P T M E N U

S U C H E

B E S U C H E R

Content View Hits : 138729