Hölle und Teufel

 

 

 

 

Helmut  Werner

Die Hölle - Jenseitsvorstellungen der Menschen

  

 

Werners "Hölle" befasst sich mit der Auseinandersetzung mit der Hölle als ein allgemin-meinschliches Phänomen, das sich nicht ur im Glauben der Naturvölker, sondern auch in den Religionen der hoch zivilisierten Völker findet. Neben den Höllenvorstellungen des Christentums werden ebenso die Lehren der Ägypter, Babylonier, Buddhisten, Moslems, Azteken und Mayas in bezug auf die Hölle beleuchtet und mit über 40 Schwarzweiß-Abbildungen illustriert.

Der Autor beschreibt Ursprung, Geschichte, Topographie und Funktion der christlichen Hölle und des Fegefeuers und geht darüber hinaus auf die literarische Höllenbeschreibungen ein.

 

Area Verlag


 

 

Peter Standford

Der Teufel - Eine Biographie

 

 

"Der alte Schurke ist fällig für eine Rehabilitation und wie ein Poet, der aus er Mode gekommen ist, um von einer späteren Generation wieder entdeckt zu werden, findet er seine Würdigung in Peter Stanfords lebhafter und herausfordernder Biographie ... Bewundernswert unvoreingenommen und skeptisch." (Daily Telegraph)


"Eine Gelegenheit, dem faszinierendsten Mann der Welt durch die Jahrhunderte zu folgen." (The Irish Times)

 

Eine Biographie, sagt der Autor, kein Nachruf, denn wie eh und je genießt der Alte mit dem Pferdefuß eine Popularität, die Gott kaum für sich beanspruchen kann. .Es gilt als eine der am besten gesicherten Erkenntnisse der Teufelswissenschaft, dass ER da am meisten seine Hand im Spiel hat, wo dekretiert wird, dass es IHN nicht mehr gäbe .... Lesen Sie selbst !

 

Insel Verlag


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Alfonso di Nola

Der Teufel

 

 

 

 

 

 

 

Der Autor hinterfragt die Ursachen des Bösen und versucht eine Definition zu liefern. Ist das Böse etwas real Existierendes oder lediglich das Produkt menschicher Phantasie ?

Der Religionswissenschaftler di Nola geht diesen Fragen weniger theologisch als vielmehr erkenntnistheoretisch nach und entmystifiziert die Gestalt des Teufels als Personifikation menschlicher Vorstellungen des Bösen.

 

Area


 

 

Teuflischer Abriss

 

 

 

Satan - Diabolus - Schatan - Scheitan - Luz(c)ifer - Beelzebuth - Belzebub - Baal - u.v.a.m.
Er hat viele Namen und seine Heere sind unerschöpflich. Es ist möglich, daß er noch prominenter ist als sein biblischer Gegenspieler Gott, zumindest farbiger und facettenreicher.


Wie dem auch sei, das Christentum hat seinen ganz speziellen Teufel, der wie viele andere Figuren der Heiligen Schrift geklaut, verformt und angepaßt wurde und, wie in seinem Fall, ursprünglich möglicherweise auf einen heidnischen japanischen Feuergott zurückzuführen ist. Richtig satanisch wird der Teufel aber erst, als er im bewußten Gegensatz zum Glauben an einen Guten Gott oder an gute Götter trat, z.B. im Spätjudentum (Satan > hebräisch Schatan éØß, »Widersacher«).

Der alttestamentarische Teufel ist möglicherweise eine der babylonsichen Religion entlehnte Figur und spielt vor dem „göttlichen Gericht“ den Ankläger und später den Verleumder. (von griechisch Diàbolos  > Verleumder auch Durcheinanderwerfer, Verwirrer) ehe er zum eigentlichen Versucher oder Verführer wird.
In dieser Entwicklungsphase seines „Charakters“ übernimmt ihn das Christentum als den „unheimlichen Gott dieser Welt“ (II Korinther 4,4), als das leibhaftige Prinzip des Bösen.
Doch trotz all seiner Macht bleibt er immer der Unterliegende, was er der Legende als „gefallener Engel“ verdankt: dem Engel „Lucifer“.
Da in Jesaja 14:12 ein aus den Himmeln hinabstürzender „Engel (eigentlich Cherub) der Morgenröte” Erwähnung findet, konstruierten die Kirchenväter eine Parallele und gaben diesem ebenfalls den Namen Luzifer.
Der oft verwendete Begriff Luzifer ist allerdings gänzlich unbiblischen Ursprungs: In der Antike war Luzifer der Name für den Planeten Venus; im antiken Babylon wurde die Venus als „Tagesstern, Sohn der Morgendämmerung” oder auch "Morgenstern" bezeichnet. Die römische Mythologie kennt Luzifer als Sohn der Aurora, der Göttin der Morgenröte, in der griechischen Mythologie Eosphorus.
Im 14. Jahrhundert gab es gnostische Gruppen, die sich Luziferianer nannten. Diese Gruppen verehrten Luzifer und meinten, dass er der Bruder Gottes sei, der fälschlicherweise aus dem Himmel verstoßen wurde.
Wie dem auch sei, am Ende wurde aus ihm ein dem Allvater Gott untergeordneter Lakai des Bösen, ein um seinen Thron geprellter, dummer, armer Teufel. Der spätere Rationalismus gab ihm den Rest.

 

Fern



Der Gotteswahn

Richard Dawkins, S...

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