Karlheinz Deschner

Kriminalgeschichte des Christentums

 

 

 

 

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Hölle und Teufel

 

 

 

 

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Ludwig Feuerbach

Das Wesen des Christentums 

 

 Bereits 1839 wurde das philosophische Hauptwerk Ludwig Feuerbachs in den "Hallischen Jahrbüchern" als ein Gegenstück zu Kant, als "Kritik der unreinen Vernunft" erstmals öffentlich angekündigt. Erschienen ist die 1. Auflage schließlich im Juni 1841, zwei Monate später war sie nahezu vergriffen - wobei die Verbote in Österreich und einigen anderen Staaten und die sofort einsetzenden publizistischen Angriffe zu seiner Popularität noch beitrugen. "Das Wesen des Christentums" ist das Resultat eines langwierigen Prozesses der Auseinandersetzung Feuerbachs mit der Hegelschen Philosophie, insbesondere mit dessen Religionsphilosophie. In polemischem Gegensatz zu Hegel zielt die Schrift auf den Nachweis, dass der zentrale Punkt aller Religion der Mensch in seinem Verhältnis zu sich selbst und zur Natur ist: Die Welt der Religion und Theologie sei nur die phantastisch verkehrte Widerspiegelung der irdischen Welt, Transponierung des Menschen als Gottheit in eine erdachte und geglaubte überirdische Existenz. Feuerbach versucht den Nachweis zu führen, dass das "innerste Geheimnis" der Religion, ihr undurchschauter "rationeller Kern", der Mensch selbst sei und dass Theologie letztlich nichts anderes ist als die Lehre von dem als göttliches Wesen vorgestellten Menschen - mithin religiöse Anthropologie.

 

Reclam Verlag - 536 Seiten

 


 

Anonymus  

  Traité des trois imposteurs / Die drei Betrüger

 

Französisch–deutsch. Mit einer Einleitung kritisch herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Winfried Schröder.
Die legendäre Abhandlung über die drei Betrüger (Moses, Jesus und Mohammed) zählt zu den herausragenden Schlüsseltexten der französischen Aufklärung. Die Schrift markiert den Übergang von der rationalen Religionskritik zum konsequenten Atheismus in der Philosophie der Neuzeit und war z.B. auch für de Sade ein wichtiger Ausgangspunkt.

 

F. Meiner Verlag - 168 Seiten

 


 

 

Richard Dawkins

Gotteswahn 

 

 

 

 

 

 

 

Der Autor, Evolutionsbiologe und einer der einflussreichsten Intellektuellen der Gegenwart, zeigt (wie schon vor ihm etliche Philosophen, darunter auch Bertrand Russel) warum es unvernünftig ist an Gott zu glauben, bzw, warum Gott einer vernünftigen Betrachtung nicht standhält. Ein Buch, das zur rechten Zeit erschien, in einer Zeit, in der die Kreationisten auf penetrante Weise  und der römische Bischof mit unerschütterlicher und politisch brisanter Rethorik versuchen, die Felle noch zu retten, die ihnen seit der Reformationszeit zwar langsam, aber trotzdem kontinuierlich davon schwimmen.

 

Ullstein


 

 

Hans JOnas

  

Gnosis - Die Botschaft des fremden Gottes

 

 

 

 

 

Jonas´ Standardwerk erklärt  sehr anschaulich die Grundbegriffe und die Vielfalt religiöser Phänomene im Zusammenhang mit der Gnosis. Gnostisches Denken ist noch immer aktuell, denn auf ihm beruhen zahlreiche spirituelle Strömungen der Gegenwart. Die historische Gnosis am Beginn unserer Zeitrechnung war eine revolutionäre Bewegung, die sich erstmals der Erfahrung der Einsamkeit des Menschen im Kosmos stellte. Die Gnosis-Forschung hat mit Hans Jonas begonnen. In diesem Buch, erstmals 1958 in englischer Sprache erschienen, seitdem immer wieder überarbeitet und aktualisiert, hat Jonas seine Forschungen für ein breiteres Publikum zusammengefaßt zu einer Wesensanalyse und Kritik der Gnosis, die bis heute maßgeblich geblieben ist.

 

Der Autor Hans Jonas wurde am 10. Mai 1903 in Mönchengladbach geboren. Er studierte in Freiburg und in Berlin an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und an der Friedrich-Wilhelms-Universität sowie an der Universität Marburg. 1949 siedelte er nach Kanada über und wurde Fellow an der McGill-University Montreal und 1950-1954 an der Carleton-University Ottawa. 1955 übernahm er eine Professur an der New School for Social Research. Es folgten Gastprofessuren an der Princeton University, Columbia University, University of Chicago und der Universität München. 1987 wurde ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Hans Jonas starb am 5. Februar 1993 in seinem Haus bei New York.

 

 

Insel Verlag - 542 Seiten


 

 

Klaus Berger

 

Qumran

Funde - Texte - Geschichte

 

 

 

 

 

 

 

Qumran ist der arabische Name für einen von einigen Ruinenteilen bedeckten flachen Hügel am Ufer des Toten Meeres. Bei den Ausgrabungen 1952-1958 wurden in den Höhlen der Umgebung von Qumran Reste von über 800 Textrollen gefunden, Die Kunde machte recht schnell die Runde und quasi weltweit begannen die Spekulationen um diese mysteriösen Rollen. Jenseits aller Spekulation und geheimwissenschaftlichen, bzw. ageblich kirchenschädigenden  Anspielungen einiger Tantiemenautoren, führt der Heidelberger Theologe und Qumranforscher Klaus Berger in knapper und übersichtlicher Form ein in alles Wissenwerte und wissenschaftlich Gesicherte aus Qumran: die wichtigsten Texte in Übersetzung und ihre Bedeutung für das frühe CHristentum.

 

Reclam - 145


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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