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Die Masse
Wenn ich mich von der Mehrheit, oder der Masse distanzieren, oder mich von ihr abheben will, bezeichne ich mich als Individualist. Ich bekenne mich gleichsam als ein, bis zu einem gewissen Grad weltanschaulich und ideologisch ungebundener Mensch, der in seinem Denken und seinem Handeln seiner persönlichen Verantwortung bewusst ist. Meine individualistische Lebenseinstellung impliziert, dass ich es ablehne, aus Zweckdienlichkeit und/oder Opportunismus auf die Wirkungskraft einer Masse zurück zu greifen, um meine Ansichten verbreiten oder durchsetzen zu wollen. Indem ich mich einer Masse anschließe oder eine Masse mobilisiere, bzw. mich einer auf den ersten Blick meine Ziele begünstigenden Mehrheit preisgebe, werden meine Ansichten und mein Ziel zwangsläufig relativiert. Warum? Der Individualist ist ein auf Gegenseitigkeit ausgerichteter Mensch, der sich im wechselseitigen Austausch mit Anderen prüft, seine Meinung vertritt, Impulse vermittelt und empfängt, seine Ansichten bestätigt findet, sie ergänzt oder unter Umständen revidiert. Diese Möglichkeiten, die nur der Freigeist zu bieten vermag, sind innerhalb einer Masse nicht mehr gegeben. In der Masse verliert der Mensch seine wechselseitige Gegenseitigkeitsbeziehung und passt sich in der Regel einem Unisono-Verhalten an. Er gibt sich und seine Anschauungen zu Gunsten einer sehr relativen kollektiven Meinung auf, beugt sich der pseudo-normativen Macht einer Mehrheit und unterordnet sich deren gemeinschaftlichen Direktiven. Die contrapunktuelle Meinungsvielfalt und die konstruktive Kontroverse werden innerhalb der Masse verdrängt, bzw. amputiert und an ihre Stelle tritt ein manipulierbarer Massengeist. Um diesen manipulativen Massengeist zu erklären, bedarf es zuerst einer kurzen etymologischen Deutung des Begriffs Masse, die durch ihre Bildhaftigkeit sehr aufschlussreich ist. Der Begriff Masse wird von dem griechischen Verb kneten abgeleitet und die romanische Ableitung "folla = franz. "foule" (Menge) geht auf den lateinischen Begriff "follo"= Tuchwalker (Tuchkneter) zurück. Beide Begriffe treffen sich in der Beschreibung einer "gekneteten oder knetbaren Menge". Wendet man diese Deutung und ihre sehr deutliche Aussage auf den Menschen, bzw. die Gesellschaft an, so sehen wir vor uns eine Menge von Menschen, die knetbar, ergo formbar, sprich: manipulierbar ist. Eine Menge oder Masse Menschen erhält auch dann, wenn sie als „geschlossene Masse“ auftritt - sozusagen „wie ein Mann“ - trotzdem nicht die Wertigkeit eines Individuums, sondern bleibt ein passiver Zustand der Vielheit, der im Gegensatz zum aktiven einzelnen Individuum, bzw. dem Individualist, aus sich selbst heraus keine Ordnung, keine Struktur und keine eigene Meinung entwickeln kann. Das, was die Masse vertritt, oder zu vertreten glaubt, ist immer nur passiv, unterliegt ggf. einer Mehrheitsabstimmung oder einem Diktat und hat direkt nichts mehr mit den persönlichen Einstellungen oder den Ansichten des Einzelnen in der Masse zu tun.
Die Essenz des von der Masse gewünschten Ziels ist maßgebend, nicht die Details, anhand derer der Einzelne in der Masse sein Ziel erklären würde. Der Einzelne möchte beispielsweise reich sein, an sich schon ein relatives Ziel, und da er das, aus welchen Gründen auch immer, nicht als Einzelner glaubt erreichen zu können, bildet er eine Gemeinschaft von gleichgesinnten Einzelnen, oder er schließt sich einer schon bestehenden Gruppe oder einem Trend an. Sein Ziel - nämlich reich werden zu wollen - wird angesichts der Masse, deren einzelne Mitglieder dasselbe Ziel anstreben, per Definition absurd. Dasselbe gilt für die Freiheit und den Ausdruck des freien Willens, die in der Masse von vorneherein nicht denkbar sind.
Der Einzelne schließt sich einer Masse, bzw. einer Bewegung zum Teil ganz bewusst ziel- und zweckorientiert an. Einem Trend hingegen schließt er sich mehr oder weniger unbewusst an, er wird aufgrund seines Verhaltens und seiner geglaubten Bedürfnisse in der Regel von einem bestehenden Trend aufgesogen. (Unter anderen die Werbebranche, die Politik und die Religionen bedienen sich schon bestehender Trends, oder schaffen welche, um ihr Einflusspotential zu vergrössern und zu sichern) Die Masse lässt sich als passive Menge von außen durch Umstände und Einflüsse und von innen unter Druck von einem Fürsprecher, der die Rolle einer Leitfigur übernimmt, formen und führen. Ohne eine Führung wird die Masse, ähnlich einem Rudel ohne Leittier, zwangsläufig auseinander driften, da sie an sich ja aus Einzelindividuen mit individuellen Ansichten besteht. Ohne das verbindende Potential der Führungsfigur würde sich die Masse an der Vielfalt der Einzelmeinungen aufreiben und ihren Einfluss als geschlossene Kraft einbüßen. Soziale und andere zweckdienliche Bindungen unter einzelnen Mitläufern mögen dieses Auseinanderdriften kurzfristig noch verzögern. Der Zerfall der Masse ist aber ohne das Eingreifen einer (neueren) Leitfigur mittelfristig nicht aufzuhalten. Nur eine konsequente Führung hält die Masse zusammen und bringt das gemeinsame Ziel durch Abstraktion der individuellen Detailwünsche auf einen gemeinsamen und einheitlichen Nenner.
Die Essenz, oder die auf einen Kompromiss geschrumpfte Summe der Zieldetails dessen, was der Einzelne anfangs wünschte, wird zum eigentlichen Ziel. Ob diese Essenz noch den integralen Wünschen des Einzelnen entspricht, wird ergo unerheblich. Der hochgepeitschte Drang, das abgesteckte Ziel partout zu erreichen, überdeckt in der Regel die eigentlichen Beweggründe des Einzelnen und die Kritik an den Mitteln und Methoden schwindet mit dem scheinbaren Herannahen des Zieles.
Die Unterwerfung oder das Unterordnen der Masse unter eine Leitfigur ist von seiner Natur her auf das archaische Zusammenfinden der Tiere und Menschen im Rudel zurückzuführen – einer von unseren Ankern zur Frühzeit der Evolution des Menschen, als dessen Bewusstseinsstufe noch archaisch und das Verhalten allenfalls auf sehr kurzfristig und kurzsichtig zu erreichende Ziele ausgerichtet war, z.B. Nahrungssuche, Abwehr von tödlichen Gefahren, Überleben von Katastrophen u.ä.. Die Einordnung leidensidentischer oder „schicksalsgleicher“ Einzelner unter den Schutz der Führung des Leittiers, bzw. des Clan- oder Sippenchefs, bot ein gerüttelt Maß an Geborgenheit und die Chance des Überlebens. Diese archaische „Rudeltradition“ ist noch heute archetypisch in unserem kollektiven Gedächtnis präsent. Wie viele andere Erfahrungen, Traditionen und dienliche Methoden, ist auch die Geborgenheit im Rudel - der Masse - zweckentfremdet worden, wird opportunistisch und machtstreberisch ausgenutzt und ist ergo in zeitgemäß angepasster Form in ausnahmslos jedem von uns so zusagen abrufbar. Das urtümliche Rudel oder die Masse ist als Mittel zum Erreichen jeden Zieles noch immer zweckdienlich und wird gerne durch jenen verführerischen, nichtsdestoweniger aber inflationär abgedroschenen Slogan gepriesen, der euphorisch die Stärke in der Einigkeit Gleichgesinnter und der Gleichheit aller preist. Dabei heiligt der Zweck in der Regel die Mittel und umgekehrt.
Die Masse als aktive Kraft lebt durch gemeinsame Ideale, gemeinsame Feindbilder, gemeinsame Affekte und entwickelt ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten. Angesichts des gemeinsam zu erreichendes Zieles, spielen das Charisma und die suggestive Kraft der Führungsfigur und in der Konsequenz die gegenseitige Motivation der Massenmitglieder eine bedeutende Rolle, so dass sich selbst hoch intelligente Menschen schwer tun, sich einem derart mächtigen Einfluss zu entziehen. Der Einfluss und die Macht der Führungsfigur wachsen an der Zahl und Einheit, bzw. Einigkeit seiner ihm folgenden Masse, weil er die primären Triebe und Gefühle mobilisiert, die allen Menschen gemeinsam sind. Die Masse wird mit suggestiven und manipulativen Mitteln beherrscht und quasi doktrinär und autoritär auf archaisches Folgen und Reagieren reduziert.
Die individuellen und feineren Gefühlseinstellungen und Vorstellungen, das Wissen und der Glaube des Einzelnen verlieren in der Masse an Bedeutung. Das Verhalten der Masse entspricht dem eines kontaktgestörten Menschen, der sich auf sich selbst reduziert und entwickelt in gewissen Sinn ein Verhaltensmuster autistischer Prägung. Primitive und triebhafte Regungen und Vorstellungen werden von der Führerfigur zwecks nachhaltiger Wirkung in Leitsätze gebündelt und auf Schlagworte reduziert. Die emotionale Bedeutung ehemals individueller, nunmehr aber „essentieller“ gemeinsamer Vorstellungen und Ziele wird der Masse restriktiv, repetitiv und stereotypisch wiederholt und buchstäblich eingeimpft. Das kann auf die sanfte oder die marktschreierische Tour vonstatten gehen und orientiert sich akribisch am gegebenen Moment und der Aufnahmebereitschaft, bzw. der "Genmütsstimmung" der Masse. Diese Form der manipulativen Suggestion hat für die Masse die Bedeutung und Wirkung einer Affektschaltung. Die Zielsetzungen und Vorstellungen der Einzelnen in der Masse werden verknüpft, gebündelt und emotional so zusagen auf einen Nenner gebracht, mit dem Zweck das kollektive Ideal zu erreichen, bzw. den kollektiven Feind zu entmachten oder zu vernichten.
Der Wert des zu erreichenden finalen Zieles muß und wird nicht mehr unbedingt mit dem initialen Wunsch des Einzelnen in der Masse in voller Übereinstimmung sein. Die vom Führer ausgehende und die gegenseitige, motivierende Suggestion in Verbindung mit hochgepeitschten Emotionen, schreiben ihre eigenen Gesetze, so dass das Teilnehmen, das Dabei-sein und die Identifizierung des Einzelnen mit der Masse letzendlich an Priorität gegenüber dem ehemals angestrebten Ziel gewinnen.
Das allgemeine latente Bedürfnis eines jeden Einzelnen nach Aufmerksamkeit, der Wunsch nach Respekt, menschlicher Nähe und Zugehörigkeit wird in der Masse quasi pervertiert. Die sozialen Hintergründe der Einzelnen, ihr relativer Intellekt, sogar gesundheitliche Mängel und ganz besonders schlichte Gemüter werden taktisch berechnend benutzt und nach ihren massentauglichen Fähigkeiten eingesetzt, zweckorientiert perfide gegeneinander ausgespielt und den Erfordernissen entsprechend wie Schachfiguren hin und her geschoben, wie Bauern geopfert, bzw. als Verräter gebrandmarkt, als Helden gefeiert oder als Märtyrer beweint, je nachdem es dem Zweck und dem Funktionnieren der Masse dienlich ist.
Eine suggestiv übersteigerte, emotional aufgepeitschte und stur zielgerichtete Bereitschaft hat immer einen dualistischen Charakter und funktioniert nach dem Prinzip des „entweder oder“, sowohl bei dem kurzfristigen Durchsetzen großer sozialer Reformen und gesellschaftlichen Umwälzungen, bei dem Provozieren von Kriegen oder grauenvoller Katastrophen um der Macht des oder der Initiatoren Willen, oder um die Instaurierung oder den Bestand einer auf die Masse aufbauenden religiösen und institutionalisierten Gemeinschaft.
Der Aufbau und die Dominanz, bzw. Führung und das zu erreichende Ziel einer Masse ist immer mit dem Ausüben von Macht verbunden. Die Masse folgt der Macht, die durch ihre Führung repräsentiert wird. Als solche hat die Macht keine Eigenschaften, sie ist weder ein Positivum noch ein Negativum. Sie ist an sich und als Begriff wertfrei. Die Macht erhält ihren subjektiven Wert erst durch die Resultate, die sie erbringt, die in Folge auf sie projiziert werden; subjektiv deswegen, weil das Resultat nur einer dem einer Mehrheit entspricht, ergo auch nur für diese Mehrheit gültig ist.
Als solches kann das mehrheitliche Resultat nicht allgemein verbindlich und normativ sein, weil es sonst zum Diktat würde und für den Individualisten entsprechend unerheblich wäre. Die erbrachten Resultate sind in ihrer Wirkung in der Regel zeitlich begrenzt und abhängig von der wirksamen Kontinuität der Macht und der Nachhaltigkeit der Massenkontitionierung, sprich: der Zufriedenheit des Einzelnen im Rahmen der Masse und der ihn dominierenden Macht.
Die Konditionierung der Massen kann erwiesenermaßen durchaus langfristig nachhaltig, intelligent, nutzbringen und mehr oder weniger subtil über Jahrhunderte hinaus aufrecht erhalten werden. Als Beispiel mag die Demokratie gelten - so hinterfragungswürdig sie auch sein mag. Massenkonditionnierung kann sogar über Jahrtausende hinaus aufrecht erhalten werden und, und wie wir es aus unserer Geschichte kennen, den Bestand einer kollektiven Weltanschauung garantieren. Diese Weltanschauung wird logischerweise nicht aus sich selbst heraus Bestand haben. Ausnahmslos jede Weltanschauung oder Religion geht auf einen Gründer oder einen Stifter zurück und muss nach dessen Ableben - insofern der Stifter authentisch und nicht fiktiv ist - wegen der erwünschten Kontinuität über die ganze Zeitspanne hinweg von einer ihn vertretenden Führungsperson und ggf. einer ihr untergeordneten, in punkto Macht hierarchisch strukturierten Institution verwaltet werden. Unsere Geschichte zeigt uns, dass auch in diesem Fall die Masse letztendlich das Mittel zum Zweck und dieser eindeutig das Erreichen und Erhalten der Macht um der Macht Willen ist.
Religiosität z.B. bedarf keiner Führung, es sei denn, sie wird durch Dekrete und Dogmen in eine Form gepresst und erhält den Charakter einer mehr oder weniger definierten Religion unter der deontologischen Aufsicht der Religionsstifter, bzw. seiner Nachfolger. In diesem Fall wird die ursprünglich individuelle Religiosität vieler Einzelner in der Masse auf eine kollektive und einheitliche Weltanschauung „essentialisiert“, sprich reduziert, in ein korsettartiges Regelwerk gezwängt und als geltende Religion einer „Mehrheit“ als empfehlenswert, sogar normativ proklamiert. Das Prinzip der allgemeinen Massenführung behält auch hier seine Gültigkeit und die institutionalisierte Religion wird mittels repetitiver, restriktiver und stereotypischer Kontitionnierung entsprechend der bewußtseinsmäßigen, intellektuellen und emotionalen Entwicklung der religiösen Masse Bestand haben - mitunter auch durch Anwenden von repressiver Macht. Dass dies eine kontinuierliche Konditionierung und soziologische Neuanpassung der Religionsinhalte bedingt, wissen die Machthaber und nutzen dies zum Erhalt ihrer Machtposition gegenüber der unterworfenen Masse unverhohlen berechnend aus.
Weltanschauungen, bzw. Weltreligionen vereinen eine mehr oder weniger beständige, homogene Masse unter einem gemeinsamen, dauerhaften und in der Regel undiskutierbaren Ideal, welches durch ein esoterisches Idol repräsentiert und mitunter auch visualisiert wird. Der Glaube bringt es mit sich, dass der Einzelne in der und durch die Masse in der Folge einen wesentlichen Teil seines Verantwortungsgefühls verliert, weil er unter anderem sein „Schicksal“, bzw. seine Lebensführung quasi aus der Hand gibt und sie gläubig und vertrauensvoll im Rahmen seiner Religion und auf Geheiss seiner Führung, seinem Idol überantwortet. Ein häufiges Merkmal von großen und einflussreichen Weltanschauungen unter der Führung ihres verwaltungstechnischen Machtgefüges, ist die subtil formulierte und bisweilen unverhohlen geäußerte Zurückweisung, bzw. Abwertung Andersdenkender als nicht gläubige, gemeinschaftsunfähige, nicht integrierungswürdige, minoritäre Außenseiter, als Störenfriede und Häretiker am Glauben der mehrheitlichen Masse. Hier werden die Charakteristika und die Affektschaltung der aktiven Masse wieder deutlich sichtbar, das Feindbild wird bestätigt und die Freiheit des Geistes auf die Gegenüberlosigkeit in einer Masse reduziert.
Dieser Zusatz ergab sich aus Fragen von Lesern oder aus Forendiskussionen. Ich danke hiermit all jenen, die sich daran beteiligen. Auf Wunsch kann ihre Identität - ggf. auch mit einem Link - veröffenticht werden
Diskurs Einzel- und Massenverhalten - Die gegebene Masse distanziert sich von oder gegen den einzelnen, andersdenken Eindringling. Das ist im Prinzip eine Umsetzung der Affektschaltung einer Masse und charakterisiert/bestätigt an sich, dass die Masse als solche so genannte "Störenfriede" als nicht integrierungswürdige Aussenseiter/Andersartige "empfindet" und sie ( als Masse) solidarisch ablehnt, bzw. ausschließt, bzw. bestraft, oder "dadurch" bestraft. Eine Affektschaltung hat nur emotionalen Charakter und ist in keinem Fall objektiv, will sagen: wertfrei. Im Grund ist eine Affektschaltung also nichts anderes, als eine emotional bedingte Zu- oder Abneigung jemand gegenber.
- Wenn nicht viel emotional geladenes Denken vorhanden ist, sondern eher ein emotionales Handeln, das instinktiv gesteuert ist....
- Die "Sachlichkeit" kann aus einem bekannten Handlungsmuster heraus entstehen, dafür wird dann eine konstruierte "Distanz" zu der Handlung und den Akteuren geschaffen. Da ist dann denken, hinterfragen angesagt. Das geschieht meiner Erfahrung nach selten in einem akut ablaufenden Ereignishorizont.
Es ist durchaus möglich, "in einem akut ablaufenden Ereignishorizont" sachlich, genauer: objektiv zu bleiben. Es ist "lediglich" eine Sache der eigenen Lebensdisziplin und der Aufrichtigkeit ihrer Praxis.
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