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Einleitung
Es geschehen Dinge "zwischen Himmel und Erde", auf die wir so gut wie keinen Einfluß haben und die uns deswegen manchmal "sauer aufstoßen". Es sind Dinge, die von "Menschen für Menschen" gemacht wurden, die - wie es mitunter recht gönnerhaft und süffisant heisst - zu seinem Wohl seien, zu seinem Seelenheil. Und es gibt Menschen, die sich dazu "berufen" fühlen, in Namen einer transzendenten Obrigkeit für dieses "Seelenheil" der Menschen Sorge zu tragen. Wie uns die Geschichte lehrt und die Aktualität bestätigt, haben diese Auserwählten jedoch eine etwas sonderbare Auffassung dessen, was sie Seelenheil nennen. Die penetrante Selbstgefälligkeit, mit der einige von den gesalbten Oberhirten der Auserwählten versuchten, sich aus den Verstrickungen um die weltweiten Kinderschändereien heraus zu salbadern, setzte ihrem Dünkel die Krone auf. Die Geschäftigkeit, mit der sie die Opfer ausbezahlten, so als würde es sich um eine verspätete Entlohnung für geleistete DIenste handeln, ist schlicht zum Erbrechen. Und doch scheint es mir offensichtich, dass die Kirche auch aus dieser Krise wieder einmal mit einem, vielleicht zwei blauen Augen davon kommt. War es Paulus, der sagte: Wer es fassen kann, der fasse es ? Des weiteren macht mich die noch immer sehr weit reichende Macht ihrer Institutionen betroffen, sowie etliche, uns aus religiösen Weltbetrachtungen überkommen Moralvorschriften und Ethikmaßstäbe, die wir diesen Auserwählten, bzw. ihren Institutionen und den von und durch sie erlassenen Dekreten zu verdanken haben und die unsere heutige okzidentale Kultur nachhaltig, wenn nicht sogar ausschließlich prägten. Die Kirchen leben und funktionieren mit und durch ihren, in Jahrhunderten kontinuierlich und ausschließlich ihren eigenen Bedürfnissen angepassten, maßgeschneiderten Gott und dem dekretierten Glauben an ihn. Insbesondere die Papst-Kirche praktiziert seit zwei Jahrtausenden eine erfolgreiche, wenn auch inakzeptable Volksverdummung, die noch immer horrende Summen verschlingt, welche auf sozialem Plan den Menschen zugute kommen könnten, denen anstatt nur transzendentes Brot gereicht wird. Ich mache niemand einen Vorwurf und verachte niemand deswegen, weil sie oder er einer Religionsgemeinschaft angehört und an einen Gott glaubt.Ich missbillige allerdings diejenigen, die im vollen Genuss ihres Bewusstseins, mit dem Wissen um ihre Macht und mit ihrer historisch verbürgten, kontinuierlichen und offenen Verdummungspädagogik dem Menschen seit zweitausend Jahren etwas Unbeweisbares in stoischer Kontinuität weiterhin aufnötigen, nur um eine für sie selbst nutzbringende pseudoreligiöse Fiktion aufrecht zu erhalten, ihrem politischen und gesellschaftlichen Status zu bewahren und letztendlich ihrem Selbstzweck zu dienen. Der geneigte Leser wird meine Stellungnahmen vielleicht mit einem Kopfnicken oder einem bitteren Schmunzeln quittieren. Dem ungeneigten Leser ist es natürlich überlassen, die Flucht zu ergreifen. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich mit meinen Stellungnahmen und Erklärungen etliche Leser bezüglich ihrer Weltsicht und Lebenseinstellung zwangsläufig anrempele. Das ist jedoch nicht zu vermeiden, wenn ich von meinem Recht Gebrauch mache, meine Meinung uneingeschränkt veröffentlichen zu dürfen. Fern
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Einleitung 